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03. Dezember 2017




Mari gehört zum Stamm der Erdwanderer und ist die Tochter der Mondfrau ihres Clans, Erbin der einzigartigen Heilkräfte ihrer Mutter. Es ihre Bestimmung, einmal ihren Platz einzunehmen und die Frauen und Männer des Weberclans regelmäßig vom Nachtfieber zu reinigen. Doch sie birgt ein Geheimnis in der im Wald versteckten Höhle, in der sie lebt. Und sie fühlt sich noch nicht bereit, ihrem Schicksal zu folgen. Doch als ein todbringender Angriff ihre Welt aus den Angeln reißt, enthüllt Mari die Stärke ihrer Fähigkeiten und entschließt sich, sich selbst und ihr Volk zu retten. Ihr läuft ein Hund zu, der ihr nicht mehr von der Seite weicht. Ihr neuer Begleiter wird allerdings schon gesucht – von ihren Feinden. Als Mari dem Sohn des Anführers, Nik, begegnet, verspürt sie ein zuvor nie gekanntes Gefühl. Sie bricht die Gesetze des Clans und verbündet sich mit ihm, um die Kräfte zu besiegen, die sie alle zu zerstören drohen.
Quelle: https://www.fischerverlage.de/buch/moon_chosen/9783841440143



Ich habe noch nie etwas Vergleichbares gelesen. Diese Welt die Cast hier erschaffen hat, übetrifft einfach alles. Eine Welt die zwar voller Fatasie erschaffen wurde, aber auch Realität mit sich bringt. Bis zu einen gewissen Punkt dachte ich, dass das Buch in einer Fantasiewelt in der Vergangenheit spielt, aber in wirklichkeit spielt die Geschichte in unserer Welt in einer fernen Zukunft. Ich liebe dieses Buch und warte schon sehnsüchtig auf den nächsten Band.







Der Schreibstil ist wahnsinnig flüssig. Durch die noch tolle, immer spannende Handlung, vergehen die Kapitel wie im Flug. Man merkt gar nicht wie wenig über siebenhundert Seiten eigentlich sein können. Die Kapitel haben eine angenehme länge. Einige davon waren ziemlich lang, aber das störte nicht weiter. Die Handlung wird aus der Sich der drei Hauptpersonen gelesen. Immer wieder war ein anderer dran. So hat der Leser die Gelegenheit alle Personen genau kennenzulernen.






 Im Buch gibt es drei Stämme. In jedem Stamm gibt es eine Hauptperson die eine wichtige Rolle in der Geschichte hat.

Als erstes wäre da der Mondclan. Diese Menschen brauchen den Mond um überleben zu können und müssen alle drei Tage von ihrer Stammesführerin der Mondfrau gereinigt werden um nicht in eine schwere Depression zu fallen.
Mari gehört diesem Mondclan an und ist die Tochter der aktuellen Mondfrau. Mari muss aber erkennen, dass sie anders ist als alle anderen und muss lernen ihren Platz in dieser Welt zu finden. Dabei macht sie eine große Veränderung durch und muss Höhen und Tiefen überweltigen.

Dann gibt es da dei Gefährten. Diese sind das ganz genaue Gegenteil vom Mondclan. Den die Gefährten beten die Sonne an und schöpfen auch ihre Kraft daraus. Die Gefährten werden Gefährten genannt, weil diese im Laufe ihres Lebens von einen Schäferhund oder einen Terrier auserwählt werden um ihnen ein "Gefährte" zu sein.
In diesem Stamm ist Nik die Hauptperson. Er ist der Sohn des Sonnenpriesters, der als Anführer fungiert. Anders als der Mondclan leben die Gefährten in den Baumkronen. Mit Brücken und Baumhäusern haben sie sich eine kleine Stadt über den Bäumen gebaut. Nik spielt erst eine sehr kleine Rolle im Buch, aber im Laufe der Kapitel nimmt er auf einmal eine sehr wichtige Rolle ein und ist nicht mehr wegzudenken.

Als letztes gibt es noch die Hautdiebe. Und genau das tun sie. Sie stehlen Haus von Tier und Mensch. Durch eine Krankheit heimgesucht, brauchen sie neue Haut um ihre eigene zu regenerieren. Dabei ziehen sie aber die Haut vom lebendigen Opfer ab.
Zu diesem grausamen Stamm gehört Falkenauge der sich selbst als neuen Gott für seinen Stamm ansieht und ein Auge auf die Gefährten geworfen hat. Falkenauge ist skrupellos und die kleiste Person in dem Buch. Der aber eine große Wirkung erziehlen wird.



Auf dem Cover ist im Hintergrund eine dunkle Vollmondnacht zu sehen. Im Vordergrund sind kupfern-schimmernde Blätter zu sehen, was dem Buch eine gewisse Eleganz gibt.











Bei einer solch hohen Seitenanzahl ist es klar, dass einen nicht jedes Kapitel gefallen wird. Einige davon hätte man weglassen können. Vor allem am Anfang gibt es ein paar Stellen die sehr zäh sind und einen nicht fehlen würden, würde man sie entfernen. Aber das Buch ist so toll, dass man darauf gar nicht achtet.















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