21. Januar 2017











Titel: Eleanor
Autor/in: Jason Gurley
Preis: 15,50€ (A), 14,99€ (D)
Seiten: 414
Verlag: Heyne







Es beginnt alles mit Eleanor, Agnes Mutter. Als sie sechs war hat sich ihre Mutter in die Fluten eines Ozeans gestürzt und war seither nie wieder gesehen. Jahre später, Agnes ist mittlerweile erwachsen und die Mutter von Zwillingen, Eleanor und Esmeralda, kommt es zu einem tragischen Autounfall. Esmeralda stirbt dabei und seither hat sich alles verändert. Agnes gibt sich dem Alkohol hin und gibt Eleanor die Schuld am Tod ihrer Schwester. Eleanor versucht sich so gut es geht um ihrer Mutter zu helfen. Jetzt ist sie 14 Jahre und es hat sich nichts am Zustand ihrer Mutter verändert. Doch auf einmal sollte sich alles ändern. In der Schule verschwindet sie einfach vor den Augen ihrer Mitschüler und betritt dabei eine geheimnisvolle Welt. Erst kann Eleanor damit nichts anfangen, alles ist so verwirrend, doch schon bald stoßt sie auf ein tödliches Familiengeheimnis.






Auf dem Cover sieht man das Gesicht von Eleanor. Da sowohl Agnes Mutter, als auch Agnes Tochter mit grünen Augen beschrieben werden, kann man nicht sagen um welche Eleanor es sich dabei handelt. Ich tippe eher auf Agnes Tochter, da sie der Hauptcharakter zu sein scheint. Das Cover ist sehr ansprechend, hat mir von Anfang an sehr gut gefallen. Auch der Titel verspricht nicht zu viel. So bleibt es geheimnisvoll.






Bei Eleanor handelt es sich im ein sehr aufwühlendes Buch. Innerhalb von wenigen Seiten sterben gleich zwei geliebte Menschen von Agnes. Die erste Eleanor scheint eine psychische Störung zu haben. Es kam mir beim Lesen fast so vor, als bereue sie ihren Mann geheiratet und ihre Tochter geboren zu haben. Als sie dann erfährt dass sie wieder schwanger ist, entscheidet sie sich in die Fluten des Ozeans zu stürzen. Irgendwie ein trauriges Schicksal. Und dann stirbt auch noch Agnes Tochter Esmeralda bei einem Autounfall. An dieser Stelle hatte Agnes mein vollstes Mitgefühl. Es hat mich nicht wirklich gewundert, dass sie sich danach den Alkohol hingegeben hat. Wie kann eine Mutter so etwas sonst ertragen. Was ich nicht ganz fair von ihr fand war, als sie Eleanor die Schuld daran gegeben hat. Immerhin war es Agnes selbst die zu ihren Kindern gesagt hat, sie sollen sich selbst entscheiden, wer von den beiden auf dem Beifahrersitz darf. Mein Mitgefühl schwing ganz schnell in Wut über.
Das Buch ist Anfangs sehr verwirrend. Ich musste mich sehr stark konzentrieren beim Lesen, damit ich der Handlung überhaupt folgen konnte. Und es kamen immer wieder Fragen auf, die sehr lange unbeantwortet blieben. Als Eleanor das erste mal durch das Portal in die andere Welt ging, hatte ich für eine weile komplett den Faden verloren. Auf einmal war sie ganz wo anders, ohne Vorwarnung, ohne überhaupt zu verstehen, warum eigentlich, oder besser gesagt wohin? Auch diese art "Zwischenszenen" mit Mea haben mich verwirrt. Doch um so weiter man liest, desto mehr Fragen werden einen beantwortet. Anfangs war das Buch wie jede andere Geschichte auch. Traurig, das schon, aber nicht wirklich etwas besonderes. Richtig gut wurde es dann mit der Zeit und ich habe die ganze Nacht daran gelesen. Selbst als mir die Augen schon zufielen. Ich konnte einfach nicht mehr aufhören. Und zum Schluss wird des dann noch einmal so richtig creepy. Unbedingt lesen! Ihr werdet nicht enttäuscht werden!






Eine dürstere und rätselhafte Stimmung die sich über das ganze Buch zieht und nie langweilig wird.











Ich möchte den Heyne Verlag noch einmal ganz herzlich für dieses tolle Rezensionsexemplar bedanken!!!



https://www.randomhouse.de/Paperback/Eleanor/Jason-Gurley/Heyne/e495930.rhd





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