19. Oktober 2017



Auf der Verlagsseite steht bei der Inhaltsangabe, dass dieses Buch schwer zu beschreiben sei. Damit haben sie vollkommen recht. Ich weiß nicht genau wie ich euch den Inhalt beschreiben soll, ohne zu viel zu verraten, obwohl ich glaube, dass die meisten von euch es schon kennen werden. Ich verrate euch einmal so viel: Die Geschichte handelt von einen sehr naiven Jungen der die Grausamkeiten des 2. Weltkrieges nicht ahnt.





Schon lange hat mich ein Buch nicht mehr so berührt wie "Der Junge im gestreiften Pyjama". Die Geschichte fängt ganz "harmlos" an und wandelt sich dann immer mehr und mehr in eine ernste Handlung um. Es gibt nur wenige Kapitel in der der Leser ein gutes und glückliches Gefühl verspüren kann. Man sollte für dieses Buch auf jeden Fall nicht zu sensibel sein.











Der Schreibstil verkörpert ganz die Gedanken eines neun jährigen Jungen. Die Sätze sind recht kurz gehalten, die Schrift eher groß geschrieben. Wäre die Handlung nicht, könnte man meinen es sei ein Kinderbuch.
Die einzelnen Kapitel stecken voller Cliffhanger, was das Unheimliche an dem Buch ist. Es gibt Handlungen die nicht niedergeschrieben wurden. Niemand redet über das was gleich geschieht, aber jeder weiß es.








Der Hauptcharakter ist Bruno, der mit seiner Familie von Berlin nach "Aus-Wisch" zieht, damit sein Vater seine neue Position ausüben kann. Bruno ist ein sehr aufgeweckter, nachdenklicher und sehr naiver Junge. Was ihm einerseits sehr sympatisch macht, aber andererseits empfindet man tiefes Mitgefühl für den Jungen.

Der zweite Hauptcharakter ist Schmuel. Über Schmuel ist nicht wirklich viel bekannt. Er lebt seit geraumer Zeit mit seiner Familie in einem KZ-Lager und ist sehr in sich hineingekehrt. Über seine Familie ist so gut wie nichts bekannt.





Das komplette Cover besteht aus grau-blauen Streifen. Es verkörpert die Kleidung, die die Menschen im KZ-Lager tragen mussten.











Ich habe absolut nichts hinzuzufügen.
















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