Sonntag, 10. September 2017

{REZENSION} Palast der Finsternis von Stefan Bachmann




Die Außenseiterin Anouk ist mit vier anderen Kandidaten nach Paris gekommen, um einen lange verschütteten unterirdischen Palast zu erforschen, den ein verrückter Adliger zur Zeit der Französischen Revolution als Versteck für seine Familie erbauen ließ. Doch nachdem die Jugendlichen einmal durch die Tür mit dem Schmetterlingswappen getreten sind, erwartet sie in jedem weiteren Raum ein neuer Abgrund, den sie nur gemeinsam bezwingen können.
Quelle: http://www.diogenes.ch/leser/titel/stefan-bachmann/palast-der-finsternis-9783257300550.html 




Ach du meine Güte! Ich habe dieses Buch gefressen! So eine unglaublich tolle Geschichte habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Personen die in einem alten Haus, oder besser gesagt Palast gefangen sind und anstatt im nächsten Raum einen Ausweg finden, nur neue Gefahren lauern, hat mich einfach umgehauen. Irgendwie erinnert mich das Buch an das Computerspiel Layers of Fear. Das hat mir auch besonders gut gefallen.








Der Schreibstil ist eine Mischung aus komplizierten Fremdwörtern und einfachen Sätzen. Ich habe in diesem Buch sehr vielen neue Wörter gelernt. :-) War einmal etwas anderes.
Man liest die Handlung aus zwei Perspektiven. Einmal die eigentliche Geschichte mit den Jugendlichen, die im Palst underhalb der Erde gefangen sind und einen Ausweg suchen und dann die Perspektive der jungen Aurélie, deren Vater dem Palast erbauen lies und seine Familie nach einem Angriff dort einsperrt.
Faszinierend, spannend und hoch unterhaltsam von der ersten bis zur letzten Seite.





Die erste Hauptperson ist Aurélie, deren Vater den Palast der Finsternis erbaut hat und die nach einen Angriff auf ihre Familie dort gefangen ist.
Die zweite Hauptperson ist Anouk. Eine verwöhnte und rebellische Teenagerin, die schnell herausfindet, dass auf ihrer Expedition etwas nicht stimmt.
Weitere Teenager die bei der Expedition teilnehmen sind Jules, Will, Lilly und Hayden. Aber nicht jedem kann Anouk trauen.





Ganz typisch vom Diogenes Verlag ist das Buch weiß, bis auf einem Bild auf dem Cover. Darauf sieht man einen unheimlichen und zugleich luxuriösen Flur, den eine in weiß gekleidete Frau entlangläuft, gefolgt von zahlreichen Schmetterlingen.
Das Bild schimmert im Licht, was dem ganzen einen edlen Touch gibt.









Der Anfang war etwas zäh und hat sich teilweise in die Länge gezogen. Auch dass die Teenager einfach alles gemacht haben was Dorf von ihnen verlangt hat, ohne wenn und aber kam mir sehr komisch vor. So leichtsinnig kann ja niemand sein. Das hätte man vielleicht interessanter schreiben können.
















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