02. Juni 2017






Runja und ihr Bruder Waldemar werden nach der Ermordung ihrer Eltern von Laurenz, einen machtgierigen Domdekan, gefangen genommen. Mit Waldemar als Geisel zwingt er Runja, die Frau von Pirmin zu werden, um ihn dann auszuschalten. Runja hat keine andere Wahl als diese Aufgabe zu übernehmen und wird kurz darauf zu einer richtigen Killerin ausgebildet.




Die Grundidee zur Geschichte war gar nicht mal so schlecht. Intrigen und der Kampf um Macht. Was gibt es besseres für einen Historischen Roman. Doch leider war die Umsetzung nicht ganz so toll. Jedenfalls hat es mit nicht so gefallen.








 
Der Schreibstil war zwar nicht ganz so flüssig, hatte aber seinen Charme. Gehalten wurde er in einer alten Sprachweise, die erst merkwürdig wirkt, aber einmal was anderes ist. Doch was mir überhaupt nicht gefallen hat war der Anfang, der sich ganz schön in die Länge gezogen hat.
Im Inhalt steht auch nicht, dass das Buch so religiös ist. Jeder hat ständig gebetet. Mich als Atheistin hat das wahnsinnig gemacht.







Das Buch wurde in zwei unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Zum einen von der Sicht von Runja, zum anderen durch die Sicht des Domdekan Laurenz, der nur seinen eigenen Vorteil im Sinn hat. Richtig gut wurde das Buch erst gegen Ende des zweiten Drittels, als Runja zu Pirmin gebracht wurde. Besonders dieser Pirmin hat mich sehr angesprochen und wurde nur nach kurzer Zeit mein Lieblingscharakter.





Das Cover zeigt Runja mit ihren roten Haaren, dahinter eine mittelalterliche Stadt. Das Cover ist richtig ansprechend und passt perfekt zu einem Historischen Roman.










Mich hat diese ständig religiöse Stimmung richtig genervt. Jeder hat gebetet und es wurde sehr oft von der Kirche gesprochen und dann noch der Domdekan, dass hat mir überhaupt nicht gefallen und hat mich fast die ganze Dauer des Buches fadisiert.









 



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